Die Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern bietet in rund 1.000 Diensten und Einrichtungen Rat, Hilfe und Unterstützung in ganz unterschiedlichen sozialen Bereichen und Lebenslagen. Mehr als 15.500 Mitarbeitende stehen kompetent und fachgerecht zur Seite. Alle Dienste und Einrichtungen finden Sie unter Diakonie vor Ort.

30 Jahre plus

Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern wird 30 Jahre alt.

Natürlich gibt es diakonische Arbeit schon viel länger. Schon zu DDR-Zeiten und auch davor - tatsächlich seit den Anfängen der "Inneren Mission": Das christlich motivierte Bemühen um verarmte und orientierungslos gewordene Menschen im  frühen 19. Jahrhundert.

Bei der Arbeit der Diakonie geht es auch heute immer um die Menschen.

Deshalb lautet das Motto diese Jubiläumsjahres"30 Jahre und mehr Dienst für die Menschen im Land."

Und deshalb wollen vor allem den gut 15.500 Mitarbeitende im Land DANKE sagen. Sie sind die Gesichter der Diakonie. Sie leisten den diakonischen Dienst. Jeden Tag. Vor Ort.

15.000 Grüße

Über 15.500 Mitarbeitende haben die Mitglieder des Diakonischen Werks Mecklenburg-Vorpommern e.V.

An sie alle geht der Pfingstgruß der Vorstände Henrike Regenstein und Landespastor Paul Philipps. Und ihr Dank für Aufbauarbeit und Mitgestaltung der Zukunft der Diakonischen Arbeit vor Ort.

Diakonie im Radio

Was ist eigentlich diese Diakonie? 30 Jahre und mehr Dienst für die Menschen im Land - das ist das Motto, unter dem das Jubiläum steht.

Landespastor Paul Philipps konnte jetzt auf Radio Paradiso erzählen, was wir eigentlich feiern.

Hier der Link zu einer Kurzfassung des Interviews.

Achtung, der Startbutton für den Podcast findet sich ganz unten auf der Seite!

Pfingsten - ein Fest der Ermutigung

Woher nehmen wir die Kraft, immer wieder aufzustehen und das zu tun, was uns aufgetragen ist? Von unserem Gewissen, unserem Herzen, von Gott? 

Die Bibel erzählt von einer Gruppe von Menschen, die in einer Krise sind. Sie wissen nicht weiter. Es sind die Freundinnen und Freunde von Jesus, nachdem er hingerichtet wurde. Zwar glauben sie daran, dass er auferstanden ist.

Doch wie soll es jetzt ganz konkret weitergehen?

Woher sollen sie die Kraft nehmen, die Ideen von Jesus weiterzutragen? Gegen die Widerstände in ihrer Gesellschaft?

Gemeinsam erfahren sie plötzlich eine Kraft, die als Geist Gottes, als Heiliger Geist beschrieben wird. Es ist die Energie, die sie an Jesus wahrgenommen haben. Sie weckt in ihnen Begeisterung, loszugehen und die Geschichten von Jesus und seinem Wirken weiterzuerzählen.

Und mehr noch: Sie schauen, wie sie das, was sie von ihm gelernt haben, umsetzen können - ganz praktisch:

Auf Menschen zugehen, die am Rande der Gesellschaft sehen. Menschen heilen. Das zu teilen, was sie haben.

Nächstenliebe geben. Diakonisch arbeiten.

Die Jubiläums-Leine

Zu Pfingsten verschicken wir an die Mitgliedseinrichtungen einen Satz Karten zum Aufhängen. Sie soll Mitarbeitenden, Besuchern, Klienten und Bewohnern ein Zeichen der Hoffnung sein.

Pfingsten 2021
Gottes Geist ist unter den Menschen wie ein frischer Wind.
Wie ein neuer Atem nach langer Durststrecke.
Gottes Geist ist unter den Menschen wie ein loderndes Feuer.

"Da bebt ihnen das Herz. Zuversicht erfüllt sie, neuer Lebensmut.
Sie fangen an zu reden, laut, offen, frei:
Jesus lebt! Gott ist bei uns! Habt keine Angst!
Und die Menschen hören und verstehen, obwohl sie nicht ihre Sprache sprechen."

Gesichter der Diakonie

Beim Klick auf das Bild verlassen Sie die Webseite der Diakonie M-V und werden zum Youtube-Kanal weitergeleitet.

 

Zum Jubiläum des Diakonischen Werks Mecklenburg-Vorpommern stellen wir in loser Folge Menschen vor, die für „die Diakonie“ stehen:

Mitarbeitende, die seit langem oder erst seit Kurzem mit dabei sind. Die die Diakonische Arbeit ihrer Einrichtung geprägt haben oder vor 30 Jahren fundamentale Aufbauarbeit geleistet haben.

In der ersten Folge spricht Landespastor Paul Philipps mit Benjamin Schmitz, Heilerziehungspfleger vom Wichernhof Dehmen der Diakonie Güstrow über seinen Weg und seine Wünsche.

[Die Reihenfolge der Veröffentlichung ist allein den Terminkalenderns der teilnehmenden Menschen geschuldet und stellt keinerlei Gewichtung dar.]

Jahreslosung 2021

Die Jahreslosung 2021 erklärt das neue Jahr zu einem Jahr der Barmherzigkeit. Mit dem knappen Hinweis „wie auch euer Vater barmherzig ist“, ruft Jesus die biblische Überlieferung von Gottes Geschichte mit den Menschen in Erinnerung. Gott, der „barmherzig und gnädig und geduldig und von großer Gnade und Treue“ (2. Mose 34,6) ist, kommt in der Krippe in die Welt, um dem Menschen nahe zu sein. Und als der, der er ist, bringt Jesus sein eigenes Leben als die gestaltgewordenen Liebe Gottes ins Spiel, wenn er uns zuruft: Seid barmherzig!
Aus dieser Überlieferung kann eine Haltung erwachsen, die nicht in erster Linie um sich selbst besorgt ist. Die vielmehr fragt, was der oder die andere braucht. Die Botschaft Jesu lautet: Stelle dich in deiner Angewiesenheit vor Gott und du gerätst in ein Kraftfeld der Barmherzigkeit, das dir -  und durch dich anderen - gut tun wird.
Ihr Paul Philipps, Landespastor

#beratungretten

Beratungstellen - das klingt so nüchtern. Beratung: Das sind empatische, fachliche versierte Menschen mit einem großen Erfahungsschatz und Netzwerk. So hilft "die Beratung" etwa, um nüchtern zu bleiben: Der Klient der Such- und Drogenberatungstelle Malchin-Teterow sagt: "Trocken werden geht ganz schnell. Aber trocken bleiben - das ist das Wichtigste." Und das schafft niemand allein - im Gegenteil. Er hat den Kontakt zu den alten Freunden abgebrochen. Neue Strukturen aufzubauen halfen die Beraterinnen des Sozialwerks.

Hier geht es zum Film.

#beratungretten

 

 

 

Beratungsangebote: Henrike Regenstein widerspricht Sozialministerium

„Ob die Menschen in unserem Land mit ihren Sorgen und Nöten weiterhin eine wohnortnahe Beratungsstelle aufsuchen können, darf nicht ausschließlich von der Kassenlage der Kommunen abhängen“, fordert Henrike Regenstein, Vorständin der Diakonie MV. Das zuständige Sozialministerium hatte die Bedenken der Wohlfahrtsverbände zum zweiten Teils des Wohlfahrtsfinanzierungs- und
transparenzgesetzes (WoftG M-V) mit Verweis auf zusätzlich Haushaltsmittel zur Seite gewischt.
„Die Erhöhung der Haushaltsmittel um 12,5 Prozent kann vollständig ins Leere laufen, da das Land ab dem kommenden Jahr nur noch so viele Mittel zur Verfügung stellt, wie die Kommunen zu der Finanzierung beisteuern.“ Am Ende könne die Regelung des WoftG M-V darauf hinauslaufen, dass Beratungsangebote dem Sparzwang finanzschwacher Kommunen zum Opfer fallen.
(mehr…).

 

 

Am Leben vorbei

Kinder und Jugendliche in sonderpädagogischen, psychiatrischen und Behinderteneinrichtungen in der DDR - eine virtuelle Ausstellung der Landesbeauftragten für Mecklenburg-Vorpommern für die Aufarbeitung der SED-Diktatur von Dr. Sandra Pingel-Schliemann, gestaltet von Bettina Bartel.

Thematisiert werden Unterbringung, Betreuung, Integration, Bildungs- und Therapieangebote in staatlichen und konfessionellen Einrichtungen. Anhand von Einzelschicksalen werden die Lebenswelten von Menschen mit unterschiedlichen Behinderungen dokumentiert.

Hier geht´s zur virtuellen Ausstellung.

Kinder und Jugendliche, die in der DDR zwischen 1949 und 1990 in stationären Einrichtungen der Sonderpädagogik, Psychiatrie oder Behindertenhilfe Leid und Unrecht erfahren haben, ihre Angehörigen oder Betreue können sich hier bis zum Meldeschluss am 30.06.2021 an die Anlauf- und Beratungsstelle Stiftung „Anerkennung und Hilfe“ wenden.

Deine Stimme für Inklusion

Im Superwahljahr 2021 hat das Diakonischen Werk Mecklenburg-Vorpommern zwei Gesprächsrunden mit Menschen mit Behinderung begleitet, die sich fragten: "Wie steht es um die Teilhabe bei der Teilnahme an Wahlen?"Anlass ist der Europäische Protesttag für Menschen mit Behinderung, der in diesem Jahr unter dem Motto "Deine Stimme für Inklusion" steht.

Die Highlights der mitgeschnittenen virtuellen Gesprächsrunden sind hier über Youtube abrufbar.

Pressemeldungen

Fusion zweier traditionsreicher Träger sozialer Einrichtungen


Schwerin | 28. Mai 2021. "Neues Ufer" und "Stift Bethlehem" gehen zusammen: Am heutigen Freitag haben im historischen Wichernsaal die Aufsichtsgremien der Diakoniewerk Neues Ufer gGmbH und das Kuratorium des Stift Bethlehem die Verträge zur Gründung eines gemeinsamen Unternehmens beschlossen und unterzeichnet. Der Name der neu gegründeten Gesellschaft: Diakonie Westmecklenburg- Schwerin gGmbH. [mehr]

Geflüchtete Familien gehören zusammen!


Berlin | 14. Mai 2021. Zum Internationalen Tag der Familie am 15. Mai fordert die Diakonie, das Grundrecht auf Familieneinheit für Flüchtlingsfamilien in vollem Umfang zu garantieren und umzusetzen. Die Diakonie Deutschland unterstützt gemeinsam mit mehr als 200 Organisationen den Aufruf „Familien gehören zusammen“ (#familiengehörenzusammen). Die Einheit der Familie ist verfassungsrechtlich im Grundgesetz verankert. Geflüchtete Menschen, die einen Anspruch auf Schutz in Deutschland haben, weil sie zum Beispiel aus ihrem Heimatland vor politischer Verfolgung geflohen sind, haben grundsätzlich das Recht, ihre Ehegatten und minderjährigen Kinder nachzuholen. Allerdings bleiben viele Flüchtlingsfamilien trotzdem dauerhaft getrennt, weil das Grundrecht für geflüchtete Menschen gesetzlich stark eingeschränkt wurde. Auch langwierige und komplizierte Verwaltungsverfahren führen dazu, dass geflüchtete Menschen jahrelang ohne Kinder und Ehepartnerin oder -partner leben müssen.  [mehr]

Diakonie Mecklenburg-Vorpommern befürchtet massive Einsparungen bei Beratungsangeboten


Schwerin | 13.4.2021. Mit großer Sorge blickt die Diakonie Mecklenburg-Vorpommern auf die Zukunft der Beratungsdienste. Mit Inkrafttreten des zweiten Teils des Wohlfahrtsfinanzierungs- und transparenzgesetzes (WoftG M-V) im kommenden Jahr überträgt das Land die Verantwortung für die Beratung an die Kommunen und stellt nur noch so viel finanzielle Mittel zur Verfügung, wie diese ihrerseits aufzubringen bereit sind. Damit drohen massive Einsparungen. „Ob die Menschen in unserem Land mit ihren Sorgen und Nöten weiterhin eine wohnortnahe Beratungsstelle aufsuchen können, darf nicht ausschließlich von der Kassenlage der Kommunen abhängen“, fordert Henrike Regenstein, Vorständin der Diakonie MV.  [mehr]

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