Die Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern bietet in rund 1.000 Diensten und Einrichtungen Rat, Hilfe und Unterstützung in ganz unterschiedlichen sozialen Bereichen und Lebenslagen. Mehr als 15.100 Mitarbeitende stehen kompetent und fachgerecht zur Seite. Alle Dienste und Einrichtungen finden Sie unter Diakonie vor Ort.

Handlungsempfehlung zum Coronavirus

Die evangelisch-lutherische Kirche in Norddeutschland und Diakonie verweisen auf die behördlichen Handlungsempfehlungen:

  • Häufiges, richtiges Händewaschen (min. 30 Sekunden)
  • sogenannte Nießetikette (in ein Einmaltaschentuch oder Armbeuge)
  • bei Erkältungssymptomen möglichst zu Hause bleiben

Diakonie und Nordkirche sind mit den zuständigen Behörden in Abstimmung, um gegebenenfalls auf eine veränderte Lage schnell und angemessen reagieren zu können. Mehr:

Infektionsschutz.de

Behörde für Gesundheit und Verbrauerschutz Hamburg  

Robert Koch Institut (RKI)

Foto: Unsplash

Logo Diakonie-Azubitag 2020

Diakonie-Azubitag 2020:
Wir fahren nach Berlin!

200 Pflege-Azubis aus ganz Deutschland treffen sich am 11. und 12.05.2020 in Berlin zu Politik und Party. Eingeladen sind junge Menschen ab 18 Jahren: Bringt Euch auf dem Barcamp ein, diskutiert, demonstriert, feiert. Denn Ihr lebt Pflege! 

Alle Infos: karriere.diakonie.de/diakonie-azubitag-2020/.

Rumpf des Seenotrettungsschiffes mit neu aufgeklebtem Namen

United4Rescue-Schiff getauft

Das Schiff des Aktionsbündnis´ „United4Rescue — Gemeinsam Retten!” zur zivilen Seenotrettung von geflüchteten Menschen hatte das ehemalige Forschungsschiff "Poseidon" gekauft. Es wurde auf den Namen "Sea-Watch 4 powered by United4Rescue" getauft und an die Rettungsorganisation "SeaWatch" übergeben. Vorraussichtich soll es im April 2020 in See stechen. Mehr.

Foto: EKD

Pressemeldungen

Sterbehilfe darf keine Alternative zur Sterbebegleitung in M-V sein


27.02.2020 | Schwerin. Das Bundesverfassungsgericht hat am gestrigen Mittwoch entschieden, dass das 2015 eingeführte Verbot der geschäftsmäßigen Sterbehilfe verfassungswidrig ist. Gegen das Verbot hatten schwer kranke Menschen, Ärzte und Sterbehilfevereine geklagt. Mit diesem Urteil entsteht eine gesetzliche Lücke, die eine schnelle Neuregelung der Suizidhilfe seitens der Politik erfordert. Landespastor Paul Philipps, Vorstand des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern e. V. erklärt dazu: „Die Diakonie setzt sich dafür ein, dass Menschen in Würde leben und sterben können. Dank der Betreuung in stationären Hospizen und durch ambulante Hospizdienste sowie durch palliative Begleitung erfahren todkranke Menschen die Wertschätzung, die unserem christlichen Menschenbild entspricht und den Betroffenen ein Sterben in Würde ermöglicht. Geschäftsmäßige Sterbehilfe stellt dagegen einen Eingriff in die Unverfügbarkeit des Lebens dar. Sie kann schwer Kranke oder hochbetagte Menschen in ethisch unvertretbare Entscheidungszwänge bringen.  [mehr]

Weltpremieren von Brot-für-die-Welt-Filmen auf der Berlinale


18.02.2020 | Berlin. Zwei Filme, die mit Unterstützung von "Brot für die Welt" gedreht worden sind, feiern im Programm der 70. Berlinale ihre Weltpremiere. Mit seiner Filmförderung schärft das Entwicklungswerk das Bewusstsein für weltweite Ungerechtigkeit, gesellschaftliche Umbrüche und die Lebenswirklichkeit von Menschen im globalen Süden. Die Dokumentation „Perro“ der Berliner Regisseurin Lin Sternal beschäftigt sich mit den Auswirkungen des Bauprojekts „El gran canal“ auf indigene Gemeinschaften in Nicaragua. „Days of Canibalism“ von Teboho Edkins, eine Produktion aus Frankreich, Südafrika und den Niederlanden, ist ein Genre-Mix aus Dokumentation und Western. Der Film beschreibt, welche Auswirkungen Globalisierung auf den Alltag und das Miteinander von Menschen anderer Kulturen und Lebensweisen hat. [mehr]

Krisenhilfe für Menschen in Notlagen - 1,2 Millionen Anrufe 2019 bei der TelefonSeelsorge


24.01.2020 | Berlin. Die TelefonSeelsorge verzeichnete im vergangenen Jahr über 1,2 Millionen Anrufe von Menschen in persönlichen Notlagen (2018: 1,3 Millionen Anrufe). So hat sich die Anzahl der Hilfegesuche per Chat 2019 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt, auch nahm die Zahl der Mails zu. Die häufigsten Themen waren Ängste, Einsamkeit, seelische und körperliche Einschränkungen und Beziehungsfragen. Eine wichtige Aufgabe der überwiegend ehrenamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger ist die Auseinandersetzung mit suizidalen Situationen. Hilfesuchende können seit nun mehr 25 Jahren auch per Mail und Chat um Rat suchen. Dieses Angebot wird vor allem von jüngeren Menschen in Anspruch genommen. Anonym bleiben zu können ist für die allermeisten Ratsuchenden (94 Prozent) sowohl am Telefon, per Mail und im Chat besonders wichtig. Mehrheitlich nutzen Frauen das Angebot der TelefonSeelsorge. [mehr]

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