Sehnsüchte auf Persisch, Englisch und Deutsch - Petrusgemeinde und Diakonie feierten Gottesdienst zum Thema „Sehnsucht“

24.01.2019 | Schwerin. Jeden Sonntag besteht in der Evangelisch-Lutherischen Petrusgemeinde die Möglichkeit, in besonderer Weise Gott zu danken. So auch am 20. Januar 2019. Doch an diesem Sonntag erlebten die 60 Besucherinnen und Besucher einen Gottesdienst der besonderen Art. Unter dem Motto „Sehnsucht“ hatten die Pastoren Ina Diesel und Jens-Peter Drewes gemeinsam mit der Diakonie Mecklenburg-Vorpommern junge und ältere Einheimische sowie Menschen mit internationaler Geschichte eingeladen.

Denn Sehnsüchte haben alle Menschen: dabei spielt es keine Rolle, woher sie kommen, ob sie jung oder alt, groß oder klein sind. So gingen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Gottesdienstes den Fragen nach: Warum haben wir überhaupt Sehnsucht? Und wonach sehnen wir uns? Auf Persisch, Englisch und Deutsch schrieben zahlreiche Teilnehmende ihre persönlichen Antworten auf die Fragen auf, die dann in den Fürbitten vorgelesen wurden.

Das Thema Sehnsucht fand auch visuell Ausdruck durch einen Filmausschnitt mit der historischen Rede „I have a dream“ von Martin Luther King Jr. aus dem Jahr 1963. Diese Rede hat selbst nach über 50 Jahren ihre politische Brisanz nicht verloren. Musikalisch wurde das Motto durch Alina Düring (derzeit im Freiwilligen Sozialen Jahr beim Diakonischen Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V) mit dem Lied „Somewhere over the Rainbow“ dargeboten. Zum Abschluss gestalteten die Besucherinnen und Besuchern einen symbolischen Regenbogen mit Luftschlangen.

Pastorin Ina Diesel freut sich über die hohe Resonanz und überlegt, gemeinsam mit dem Vorbereitungsteam, einen nächsten Freien Gottesdienst zu planen. Vorbereitet und mitgewirkt haben neben den Pastoren ein Team aus Gemeindemitgliedern sowie der Fachbereich Ökumenische Diakonie, Migration und Flucht des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern e. V.

 

kl | gs 24.01.2019

Gottesdienst "Sehnsucht" in der Petrusgemeinde Schwerin
Sehnsüchte der Gottesdienst-Besucher*innen
Fotos: Grit Schäfer
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