Rahmenbedingungen BFD für unter 27-jährige

Alter: 16 - 26 Jahre

Dauer: in der Regel 12 Monate, mindestens 6 Monate, kann maximal 18 Monate verlängert werden.

Beginn: Dienstbeginn ist ganzjährig jederzeit möglich.

Arbeitszeit: 40 Stundenwoche, je nach Arbeitsbereich Schicht- und Wochenenddienst möglich, unter Einhaltung des Jugendarbeitsschutzgesetzes

Urlaub: gesetzlicher Urlaubsanspruch von mindestens 24 Werktagen im Jahr auf Grundlage des Bundesurlaubsgesetzes

Leistungen: Du erhältst monatlich ein Taschengeld. Darüber hinaus können Dir die Einsatzstellen Unterkunft, Verpflegung und Arbeitskleidung unentgeltlich stellen oder Geldersatzleistungen gewähren. Für Dich werden die Renten- und Sozialversicherungsbeiträge gezahlt.

Kindergeld: Der Anspruch auf Kindergeld bleibt für die Dauer des BFD bestehen.

Waisenrente: Der Anspruch auf Waisengeld bleibt für die Dauer des BFD bestehen.

Wohngeld: Während der Dienstzeit kann Wohngeld beantragt werden.

Begleitung: Fachkundige Anleitung in der Einsatzstelle und pädagogische Begleitung während der gesamten Dienstzeit und der Seminare

Seminare: Der BFD ist eine Orientierungs- und Bildungszeit.
In den 5 x 5 Seminartagen werden gemeinsam mit anderen Jugendlichen die Erfahrungen in den Einsatzstellen ausgetauscht. Damit verbunden ist die Beschäftigung mit fachlichen und politischen Themen, mit Fragen der Lebensgestaltung sowie Fragen nach Grundwerten, ethischer Orientierung und dem christlichen Glauben. Natürlich gibt es auch sportliche und kulturelle Betätigung, sowie musische und kreative Angebote.

In diesem Rahmen nehmen Freiwillige unter 27 Jahren auch an einem Seminar (5 Tage) zur politischen Bildung an einem Bildungszentrum des Bundes teil.

Zeugnis: Nach Abschluss Deines Dienstes erhältst Du ein qualifiziertes Zeugnis der Einsatzstelle und des Diakonischen Werkes Mecklenburg- Vorpommern e.V..


Anerkennung: Das Freiwillige Soziale Jahr in Kirche und Diakonie ist staatlich anerkannt, erhöht die Bewerbungschancen, und wird als Wartesemester oder Vorpraktikum in sozialen Berufen anerkannt.

Gesetzliche Regelungen: Bundesurlaubsgesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz, Arbeitsschutzgesetz, Bundesfreiwilligendienstgesetz, Merkblatt über die Durchführung des BFD)


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