Projekt Wichernsaal in Schwerin

Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. will den geschichtsträchtigen "Wichernsaal" in Schwerin renovieren. Einst Tagungsort der mecklenburgischen Synode wurde dieser Raum multifunktional genutzt. So hat auch die Mecklenburgische Staatskapelle im Saal geprobt, ebenso wie viele Chöre der umliegenden Kirchengemeinden. Auch für die Jugendarbeit hatte der Saal eine überregionale Bedeutung.

Für die Restaurierung, die Instandsetzung und den Umbau des Wichernsaals als stadtgeschichtlich bedeutsames Einzeldenkmal zur Bildungsstätte und zum Begegnungszentrum werden Fördermittel aus dem Europäischen Fond für regionale Entwicklung (EFRE) in Mecklenburg-Vorpommern in Höhe von 2,1 Millionen EUR zur Verfügung gestellt. Den Fördermittelbescheid hat Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung im Juli 2017 an Bürgermeister Rico Badenschier übergeben. Bauherr ist das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V.

Gemeinsam mit dem sogenannten "Vereinshaus" in der Apothekerstraße 48, heute Sitz des Diakonischen Bildungszentrums Mecklenburg-Vorpommern gGmbH, bildet der Saal ein beeindruckendes Ensemble. Es gibt in Schwerin keinen vergleichbaren Saal mehr aus dem 19. Jahrhundert. Sobald die Planungen und Ausschreibungen abgeschlossen sind, soll der Saal wiederhergestellt werden und der Öffentlichkeit wieder zur Verfügung stehen.

Weitere Informationen sind in der folgenden PDF-Broschüre zusammengestellt:

Projekt Wichernsaal (PDF-Datei 4 MB)

ch 21.09.2017

 

 

 

Pressemeldungen

Großartige Unterstützung diakonischer Arbeit durch NDR Spendenaktion Hand in Hand für Norddeutschland


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Stillstand in der Weiterentwicklung von Angeboten für Menschen mit Behinderung


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9. Tagung der norddeutschen Diakonischen Werke mit dem Bundesamt für Migration in Wismar


04.12.2017 | Wismar. Zum neunten Mal haben die norddeutschen Diakonischen Werke aus Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Hamburg sowie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz gemeinsam mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erfolgreich eine gemeinsame Tagung zum Thema „Aktuelle Praxis im Asylverfahren“ organisiert und durchgeführt. Die Tradition dieser Tagung begann in den norddeutschen Bundesländern 2006 in Mecklenburg-Vorpommern.

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