Ökumenischer Hospiztag 2019 in Teterow gefeiert - Caritas und Diakonie danken Sterbebegleitenden für ehrenamtliches Engagement

Fotos: Maria Schommler, DBZ M-V
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24.06.2019 | Teterow. Unter dem Motto „Für Dich – Ein Dankeschön“ fand am Samstag, den 22. Juni 2019 der Ökumenische Hospiztag in Teterow statt. Die Caritas im Norden e. V. und das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. nahmen diesen Tag zum Anlass, den Ehrenamtlichen in den Ambulanten Hospizdiensten für ihre wichtige und herausfordernde Arbeit mit schwerstkranken Menschen und deren Angehörigen zu danken und sie zu ermutigen, immer wieder auf ihre eigenen Bedürfnisse zu achten und ihnen stattzugeben. Das Engagement der Sterbebegleitenden erfordert ganz besondere Aufmerksamkeit für die eigenen Resilienzkräfte. Diese sollten durch die vielfältigen, angebotenen Workshops gestärkt werden.

Zunächst eröffnete Propst Dr. Georg Bergner, katholische Kirche St. Anna Schwerin, den Ökumenischen Hospiztag mit einer Andacht zu „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst“, (Markus 12, 31). Vorständin der Diakonie Mecklenburg-Vorpommern Henrike Regenstein würdigte die Arbeit der Hospizbegleiterinnen und –begleiter und deren Mut, Humor und Einfühlungsvermögen: „Die gleiche Frequenz suchen und eintauchen in die Welt der Sterbenden – das ist ihre größte Fähigkeit.“

Die Anwesenden hatten sodann die Möglichkeit, einen Workshop zu besuchen, der ihnen einen ganz individuellen Zugang zur eigenen Kreativität ermöglichen sollte. Auf dem Programm standen Yoga, Singen und Hören, Trommeln, Filzen, Beschäftigung mit Naturmaterialien, Aromen sowie Tamboura. Während die einen weiter filzten, mischten, meditierten und banden, trafen sich die Sanges- und Trommelbegeisterten am Nachmittag, um unter der Regie der Musiktherapeutin Kerstin Stock gemeinsam ein Abschlusskonzert zu erarbeiten. So wurde aus vielen Einzelnen ein großes Ganzes. Der Raum der katholischen Kirche in Teterow füllte sich mit den freudigen Klängen der begeisterten und fröhlichen Hospizbegleiter und -begleiterinnen.

Hospizbegleiterin Barbara Zölch vom Ökumenischen Hospizdienst Schwerin-Nordwestmecklenburg freute sich, dabei gewesen zu sein: „Das Trommeln hat mich ganz aus der Zeit gesetzt – ich war weg und doch ganz bei mir. Dafür allein hat sich dieser Tag schon gelohnt!“ Und Marlies Kommke war glücklich, zu all den wunderbaren Begegnungen mit Gleichgesinnten auch noch einen aus Kräutern selbst hergestellten Türkranz mit nach Hause nehmen zu können. Der Ökumenische Hospiztag wird einmal im Jahr von Caritas und Diakonie für ehrenamtliche Hospizbegleiterinnen und -begleiter veranstaltet.

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