„Hand in Hand für Norddeutschland“: Vergaberat entschied über die Verteilung der Spenden

21.02.2018 | Schwerin. Die Spendenaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ – eine Kooperation des NDR und der Diakonie im Norden – erbrachte für die Diakonie Mecklenburg-Vorpommern 420.000 Euro. Am 16. Februar 2018 tagte der Vergaberat in Schwerin, um die Spendengelder auf die zahlreichen wohltätigen Hilfsprojekte im Land zu verteilen.

Um die Spenden für Kinder und Familien in Not bewarben sich Institutionen zur Kinder- und Jugendhilfe, Beratungseinrichtungen, Kindertagesstätten und andere Träger unter dem Dach des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern. Insgesamt 36 Projektanträge erhielt die Diakonie in den vergangenen Wochen. Der Bürgerbeauftragte des Landes Mecklenburg-Vorpommern Matthias Crone gehörte als stimmberechtigtes Mitglied ebenso zum Vergaberat von „Hand in Hand für Norddeutschland“ wie Propst Marcus Antonioli als Vertreter des Evangelisch-Lutherischen Kirchenkreises Mecklenburg sowie von Seiten der Diakonie M-V Pastor Martin Wilhelm (Aufsichtsratsvorsitzender) sowie Henrike Regenstein (Vorstand) und Landespastor Paul Philipps (Vorstandsvorsitzender). Beratend unterstützten Ole Sönnichsen und Heidrun Albrecht-Seifert als Gesamtkoordinatorin des Projektes „Hand in Hand“ vom NDR den Vergaberat.

Landespastor Paul Philipps zeigte sich erfreut über das Abstimmungsergebnis: „Die großzügigen Spender und Spenderinnen haben dazu beigetragen, dass es uns möglich war, allen 36 Projekten finanzielle Unterstützung zu gewähren.“ Dabei empfand Philipps den Spendenmarathon als seinen persönlichen Höhepunkt: „Es war trotz der Kürze der Zeit möglich, am Spendentelefon mit jedem Anrufer ein privates Wort zu wechseln. Das war sehr bereichernd und teils bewegend, als ich beispielsweise mit einem Mann sprach, der für Kinder und Familien in Not spenden wollte, obwohl er kurz zuvor seine Arbeit verloren hatte.“

Noch bis zum 28. Februar 2018 kann im Rahmen der Aktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ für Kinder und Familien in Not gespendet werden.

Mehr Informationen finden Sie unter www.ndr.de/hand_in_hand_fuer_norddeutschland

 

kl | 21.02.2018 | 22.03.2018

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