Freie Schulen in Mecklenburg-Vorpommern begrüßen Entscheidung des Koalitionsausschusses

27.08.2014 | Schwerin. Die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen in Mecklenburg-Vorpommern begrüßt die Entscheidung im Koalitionsausschuss, die jetzige überbordende Bürokratie für das Bildungsministerium und die freien Träger wieder auf das vorherige Niveau zurückzufahren. Durch die zugesagte Anhebung der Fördersätze für die berufsbildenden Schulen wird es möglich, gesellschaftlich wichtige Ausbildungsgänge, wie z. B. die Altenpflege, zu einem für Schüler leistbaren Schulgeld anbieten zu können. Ebenso wird durch die Entscheidung des Koalitionsausschusses dafür gesorgt, dass Förderschulen kein Schulgeld nehmen müssen.

Die Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen in Mecklenburg-Vorpommern hofft, dass die Absicht, andere Berechnungsmodalitäten einzuführen, die grundsätzlich positive Entscheidung im Koalitionsausschuss nicht gefährden wird. So darf eine Festschreibung der Kostensätze je Schüler im Gesetz die freien Schulen nicht von der weiteren Schulentwicklung im Land abkoppeln. Dadurch würden ansonsten langfristig zwei unterschiedliche Systeme von Schulen entstehen, die verfassungsgemäß gleichberechtigt nebeneinander stehen sollen.

„Ich freue mich, dass sich viele engagierte Personen nun schon ein Jahr lang für eine faire Finanzierung der Schulen in freier Trägerschaft eingesetzt haben. Mein Dank gilt bei den Regierungsfraktionen insbesondere dem CDU-Fraktionsvorsitzenden Kokert, den Fraktionen BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und DIE LINKE. und darüber hinaus aber auch zahlreichen Eltern, Lehrkräften und Schülern.“ sagt Thomas Weßler, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft.

tw/ch 27.08.2014

 

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