Die Erfindung des Adventskranzes

 

Ein Adventsgeschichte aus dem Rauen Haus: Die Erfindung des Adventskranz (AUDIODATEI)

(aus:„Der andere Advent für Kinder 2018/2019“, Andere Zeiten e.V., Hamburg 2018, gelesen von Arne Dräger)

Den Adventskranz hat sich Johann Hinrich Wichern (1808–1881) ausgedacht, ein evangelisch-lutherischer Theologe und Erzieher, der als einer der Gründerväter der Diakonie in Deutschland gilt. Wichern war ein Wegbereiter der sozialen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Er kümmerte sich um Kinder, die in großer Armut lebten und gab ihnen im "Rauhen Haus", einem alten Bauernhaus vor den Toren Hamburgs, ein neues Zuhause.

Während der Adventszeit fragten ihn die Kinder ungeduldig, wann denn endlich Weihnachten sei. So baute er 1839 aus einem alten Wagenrad einen Holzkranz mit vier großen Kerzen für jeden Adventssonntag und kleinen Kerzen für die Wochentage dazwischen. An jedem Tag in der Adventszeit wurde eine Kerze angezündet. So konnten die Kinder die Tage bis Weihnachten abzählen.

Aus dem traditionellen Adventskranz von Johann Hinrich Wichern hat sich der heutige Adventskranz mit vier Kerzen entwickelt, der viele Familien durch den Advent begleitet.

Im Jahr 2011 hat die Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern diesen Kranz in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung nachgebaut. Seither steht er jährlich an wechselnden Orten. Im vergangenen Jahr stimmte er die Mitarbeitenden der Staatskanzlei des Landes Mecklenburg-Vorpommern auf den Advent ein. In diesem Jahr hat er seinen Platz im Konzertfoyer des Mecklenburgischen Staatstheaters.

Pressemeldungen

Historischer Wichernsaal symbolisch an Diakonie MV zur öffentlichen Nutzung übergeben


Schwerin | 18. Dezember 2020. Der Wichernsaal ist ein für Schwerin stadtgeschichtlich und architektonisch bedeutsames Einzeldenkmal. Vor gut zwei Jahren begann die Sanierung und der Umbau zu einem innerstädtischen, barrierefreien Begegnungsraum für bis zu 260 Personen.

Anlässlich der Übergabe der Bauleitung an die Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e.V. überreichte Wolfram Keßler vom Architekturbüro MKK Mikolajczyk, Keßler & Kirsten einen symbolischen Schlüssel an Diakonie-Vorstand Henrike Regenstein. „Wir sind den beteiligten Baufirmen, dem Architektenbüro MKK, Herrn Keßler und den beteiligten Kollegen und Kolleginnen des Diakonischen Werks sehr dankbar für die Fertigstellung innerhalb des Zeitplanes. Das war eine überaus engagierte Leistung, die durch der Corona-Pandemie zusätzlich erschwert wurde“, dankt Henrike Regenstein im Gegenzug und erinnert etwa an Baubesprechungen, die im März trotz einstelliger Temperaturen kurzerhand ins Freie verlegt wurden.  [mehr]

4,8 Millionen Euro für Corona-Hilfe – bisher höchste Spendensumme der NDR Benefizaktion


Hamburg | 17.12.2020 //  4.847.196,95 Millionen Euro für Menschen, die durch die Corona-Pandemie ganz besonders in Not geraten sind: Das ist das bisherige Ergebnis von „Hand in Hand für Norddeutschland: Corona-Hilfe – gemeinsam für den Norden“. Höher war der Betrag, den Zuschauer, Hörer und Nutzer bei der NDR Benefizaktion gespendet haben, bis zum Zeitpunkt der symbolischen Scheckübergabe noch nie. Die Spendensumme geht zu 100 Prozent an die Hilfsprojekte des Diakonischen Werkes und der Caritasverbände im Norden. Sie sind 2020 Partner der NDR Benefizaktion und entscheiden, welche ihrer Hilfsprojekte sie mit dem Geld unterstützen. NDR Intendant Joachim Knuth übergab den symbolischen Scheck über die Spendensumme am Donnerstag, 17. Dezember, in Hamburg an Franz Loth, Direktor des Diözesan-Caritasverbands Osnabrück, und Heiko Naß, Landespastor der Diakonie in Schleswig-Holstein.  [mehr]

„Dieses Jahr ist die Weihnachtskollekte besonders wichtig“


Bundesweiter Appell nach Beschluss zu hartem Lockdown – gemeinsamer Spendenaufruf von Brot für die Welt und Adveniat Berlin/Essen, den 15. Dezember 2020. Mit einem dringenden Appell bitten die Präsidentin von Brot für die Welt, Cornelia Füllkrug-Weitzel, und Adveniat-Hauptgeschäftsführer Pater Michael Heinz um Spenden für die Arbeit der kirchlichen Hilfswerke: „Die Corona-Pandemie ist für viele Menschen in den armen Ländern existenzbedrohend. Deshalb appellieren wir an Ihre Großzügigkeit und bitten herzlich um Ihre Spende zu Weihnachten. Jede Spende hilft!“ Wegen des harten Lockdowns ab Mittwoch sehen die kirchlichen Hilfswerke mit Sorge, dass die Möglichkeit des Gottesdienstbesuchs an Heiligabend und Weihnachten weiter eingeschränkt werden könnte.  [mehr]

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