Diakoniepräsident Ulrich Lilie in sein Amt eingeführt

03.09.2014 | Berlin. Mit einem feierlichen Gottesdienst wurde Diakonie-Präsident Ulrich Lilie heute in sein Amt eingeführt. Etwa 350 Gäste aus Diakonie, Kirche, Verbänden und Politik verfolgen die Einführungshandlung vom stellvertretenden Vorsitzenden des Rates der EKD, Landesbischof Jochen Bohl.

In seiner Predigt betonte Lilie, dass von den ersten christlichen Gemeinden bis zu dieser  versammelten Gemeinde heute "ein Wärmestrom durch die Geschichte zieht". Immer wieder wendeten sich Menschen in Taten und Worten, aber auch in Musik und Liedern anderen Menschen zu. Gegründet auf Jesus Christus übten sie "die Kunst der Nächstenliebe" aus und "suchten für und mit Anderen nach Lebenschancen". Lilie bezeichnet dies als "Wiege einer Zivilisation, in der die Einen Verantwortung für die Anderen wahrnehmen und miteinander immer wieder noch mehr Teilhabechancen verwirklichen".

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung, der Berliner Bischof Markus Dröge bekräftigte anlässlich der Einführung von Lilie: "Ich freue mich, dass wir mit Ulrich Lilie einen Präsidenten für die Diakonie Deutschland gewonnen haben, dem die Zusammenarbeit von kirchlicher Arbeit und diakonischen Trägern am Herzen liegt. Dazu sieht er die diakonischen Herausforderungen im globalen Horizont. Er wird deshalb die Kooperation von Brot für die Welt, Evangelischem Entwicklungsdienst und Diakonie Deutschland im neuen Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung befördern."

Pfarrer Ulrich Lilie wurde im Dezember 2013 vom Aufsichtsrat des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung zum Diakonie-Präsidenten berufen und im März 2014 von der Konferenz Diakonie und Entwicklung bestätigt. Er folgt auf Oberkirchenrat Johannes Stockmeier, der nach dreieinhalbjähriger Amtszeit im Mai 2014 in den Ruhestand gegangen ist. Lilie wird zudem stellvertretender Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung.

Ulrich Lilie (57) war zuvor Theologischer Vorstand der Graf-Recke-Stiftung in Düsseldorf, eine der ältesten diakonischen Einrichtungen Deutschlands mit 1.500 Mitarbeitenden. Von 2007 bis 2011 war er Stadtsuperintendent des Kirchenkreises Düsseldorf.

ubt/ch 03.09.2014

 

 

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