Diakoniepastor Martin Scriba dankt den Mitarbeitenden in den sozialen Diensten und Einrichtungen für ihre Arbeit

23.12.2015 | Schwerin. Mit einem persönlichen Gruß zu Weihnachten dankte Landespastor Martin Scriba den 12.500 Mitarbeitenden der Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern für die geleistete Arbeit im Jahr 2015. In seiner Rückschau erinnert Diakoniepastor Martin Scriba daran, dass viele Dienste und Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern inzwischen auf ihr 25-jähriges Bestehen zurückblicken können.

"In diesem viertel Jahrhundert konnte auf friedliche Weise die Neuordnung der Lebensverhältnisse im Osten Deutschlands auf den Weg gebracht werden. An der Entwicklung einer breiten Palette sozialer Angebote hat auch die Diakonie einen wesentlichen Anteil", hebt Martin Scriba hervor.

Für die Sicherung des Erreichten hält er insbesondere für die Kindertagesstätten und die Pflegeeinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern eine Personalausstattung dringend für erforderlich, die nicht unter dem Bundesdurchschnitt liegt. "Hierfür erhoffen wir uns im Interesse der heranwachsenden Generation, der Pflegebedürftigen sowie zum Schutz der Mitarbeitenden vor Überlastung im kommenden Jahr ein spürbares ein Entgegenkommen der Landkreise", betont der Landespastor.

Mit Sorge blickt Diakoniepastor Martin Scriba auf die Konfliktlagen in der Welt. Die kriegerischen Auseinandersetzungen mit tausenden Todesopfern vor den Toren Europas und der Terror, der sich bis in seine Mitte hinein entlädt, führen zu Flüchtlingsströmen, die auch in Mecklenburg-Vorpommern ankommen. Sein Dank richtet sich an die vielen Menschen, durch deren großes Engagement das befürchtete 'Kippen der Stimmung' nicht eingetreten ist. Landespastor Martin Scriba fordert: "Nach der Erstaufnahme in diesem Jahr muss 2016 ein Jahr der Integration werden."

Dankbar würdigt Landespastor Martin Scriba, dass viele Mitarbeitende in den sozialen Einrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern auch in diesem Jahr ihr privates Weihnachten hinten an stellen und an den Festtagen im Einsatz sind. Dazu gehört auch die durch ehrenamtliches Engagement unter den Nummern 0800/1110111 oder 0800/1110222 erreichbare Telefonseelsorge.

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