Diakonie im Dialog - Teilhabe im Wandel | Gesprächsforum am Montag, 13. Juli 2015 um 19:00 Uhr in Burg Stargard

10.07.2015 | Burg Stargard. Im Rahmen der Reihe "Diakonie im Dialog" lädt die Diakonie Stargard für Montag, den 13. Juli 2015, in der Zeit von 19:00 - 21:00 Uhr in das Evangelische Alten- und Pflegeheim (Carl-Stolte-Straße 4, 17094 Burg Stargard) zu einer moderier­ten Gesprächsrunde zum Thema "Teilhabe im Wandel" ein. Eingeladen sind Bundes- und Landespolitiker sowie Vertreter der Kreise und kreisfreien Städte. Moderiert vom Journalisten Andreas Frost werden die Politiker mit den Fachleuten der Diakonie über das geplante Bundesteilhabegesetz und die zukünftige Finanzierung der Sozialhilfe des Landes ins Gespräch kom­men und auf Problemlagen aufmerksam machen. Gleichzeitig wird gemeinsam nach Lösungsansätzen gesucht. Zu dieser öffentlichen Veranstaltung sind Menschen mit Behinderung, Angehörige und alle Interes­sierten eingeladen.

Der Landesverband der Diakonie in Mecklenburg-Vorpommern setzt sich ge­meinsam mit den Trägern der Diens­te und Einrichtungen der Eingliederungshilfe für verbesserte Teilhabechancen von Menschen mit Behinderung und ihren Ange­hörigen ein.

Zurzeit arbeitet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales an einer grundlegenden Reform der Eingliederungshilfe, die in ein Bundesteilhabegesetz münden soll. Es wird angestrebt, dass dieses Gesetz die Teilhabechancen von Menschen mit Behinderung wesentlich verbessert. Das Gesetz wird sich auch auf die Landes­gesetzgebung, ins­besondere auf die derzeitige Sozialhilfefinanzierung, auswirken. Grundsätzlich geht es darum, die Anforderungen der UN- Behindertenrechtskonvention umzu­setzen und die Le­bensbedingungen und Partizipa­tion von Menschen mit Behinderungen in Mecklenburg-Vorpommern weiter zu verbessern. "Dabei geht es um Fragen der Personenzentrierung der Hilfe- und Unterstützungsleistungen und darum, wie der individuelle Bedarf der Menschen mit Behinderungen im Spannungsfeld zwischen Bedarfsermittlung und Leistungsbewilligung gelöst wird", erläutert die Fachbereichsleiterin beim Landesverband der Diakonie, Michaela Kersting.

 

ch 10.07.2015

 

 

 

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