Diakonie M-V unterstützt Seenotrettung Geflüchteter

Landespastor Paul Philipps und Referentin Julia Reichart mit United4Rescue-Plakaten
Foto: Katrin Luther

19.12.2019 | Schwerin. Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern unterstützt als Partner das Aktionsbündnis „United4Rescue — Gemeinsam Retten!” zur zivilen Seenotrettung von geflüchteten Menschen im Mittelmeer. United4Rescue handelt da, wo staatliche Seenotrettung fehlt. „Wer vom Ertrinken bedroht ist, dem muss geholfen werden – ungeachtet seiner Herkunft, seiner Nationalität oder seiner Religion. Das ist das Gebot der Menschlichkeit, dem wir uns verpflichtet fühlen. Deshalb unterstützen wir United4Rescue“, sagt Landespastor für Diakonie Paul Philipps.

Anfang Dezember 2019 ist die Spendensammlung für ein weiteres Seenotrettungsschiff gestartet, das Geflüchtete im Mittelmeer aufnehmen soll. Unter dem Namen United4Rescue mit dem #WirSchickenEinSchiff sammelt ein breites Bündnis aus rund 40 Partnern aus Kirchen, Kommunen, Vereinen und Initiativen Spenden. Ostern 2020 soll das Schiff den ersten Einsatz starten. Es soll nicht aus Kirchensteuern, sondern allein über Spenden finanziert werden.

Das Bündnis kritisiert die Kriminalisierung der Seenotrettung und fordert faire Asylverfahren. Der Trägerverein wurde Mitte November gegründet. Das Projekt ist nach Angaben des Vereins auf mindestens drei Jahre angelegt.

Mehr Informationen unter: https://www.united4rescue.com/

Spendenkonto:

Trägerverein Gemeinsam Retten e.V.
IBAN: DE93 1006 1006 1111 1111 93
BIC: GENODED1KDB
Bank für Kirche und Diakonie eG - KD-Bank

Mit über 15.100 Mitarbeitenden in Mecklenburg-Vorpommern kümmert sich die Diakonie in rund 1.000 Diensten und Einrichtungen um die sozialen Sorgen und Nöte der Menschen im Land. Diakonische Träger und der Landesverband selbst engagieren sich mit einer Vielzahl von Angeboten für die Förderung gleichberechtigter Teilhabe von Geflüchteten und Migranten. So gibt es Beratungsstellen für jugendliche und erwachsene Migranten, Integrationsprojekte und Orte der Begegnung. Der Landesverband unterstützt zudem die interkulturelle Öffnung seiner Mitgliedseinrichtungen.

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