Diakonie M-V begrüßt 250 neue Freiwillige mit Gottesdienst in Rostock

Foto: Katrin Luther

02.09.2018 | Rostock. Für rund 250 Freiwillige begann am 1. September 2018 unter dem Dach der Diakonie Mecklenburg-Vorpommern eine Zeit der beruflichen Orientierung, des zivilgesellschaftlichen Engagements und ein Jahr zahlreicher neuer Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke. Zu diesem Anlass lud das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern in die Nikolaikirche nach Rostock, um die neuen Freiwilligen im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Rahmen eines Gottesdienstes einzuführen und den Freiwilligen des vorherigen Jahrgangs für ihre Arbeit zu danken und sie zu verabschieden. Über 300 Gäste waren der Einladung gefolgt.

In seiner Predigt sagte Landespastor Paul Philipps: „Ob zu Beginn eures Freiwilligendienstes, am Ende oder im Übergang zu etwas Neuem: Die Bibel erzählt uns, dass wir nicht auf uns allein gestellt sind in den wichtigen Fragen unseres Lebens.“ Er betonte, dass jeder wichtig sei und jeder gebraucht werde. Passend zum Bibel-Leitvers für den Gottesdienst „Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg“ bekamen alle Freiwilligen symbolisch eine Taschenlampe von den Mitarbeitern der Diakonie überreicht. Landespastor Philipps sprach davon, dass es hell sei in den Zeiten, in denen es das Leben gut mit uns meine. So sollen auch die Freiwilligen immer ein Licht dabei haben auf ihrem zukünftigen Weg.

Staatssekretär Nikolaus Voss vom Sozialministerium würdigte die Freiwilligenarbeit, die zur Unterstützung der Fachkräfte von enormer Bedeutung sei. Unsere Gesellschaft brauche engagierte und fleißige Helferinnen und Helfer, wie es die Freiwilligen im FSJ und BFD sind. Das Land fördert 20 Plätze im Freiwilligen Sozialen Jahr bei der Diakonie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

In Kitas, Schulen, Einrichtungen der Jugendarbeit, Kirchengemeinden, Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen, der Seemannsmission, Begegnungszentren in Stadtteilen sowie in Alten- und Pflegeheimen leisten junge Frauen und Männer von 16 bis 26 Jahren im Freiwilligen Sozialen Jahr (FSJ) und Bundesfreiwilligendienst (BFD) wertvolle Arbeit, die den diakonischen Einrichtungen zusätzliche Angebote ermöglichen. Im Bundesfreiwilligendienst für über 27-Jährige (BFD 27 Plus) haben auch Erwachsene die Chance, sich zwischen 6 und 18 Monaten freiwillig sozial zu engagieren und dies beispielsweise als berufliche Neuorientierung zu nutzen.

Aktuell gibt es noch freie Plätze mit interessanten Arbeitsmöglichkeiten bei der Diakonie im Freiwilligen Sozialen Jahr und dem Bundesfreiwilligendienst. In einem telefonischen oder persönlichen Gespräch wird über mögliche Einsatzfelder beraten. Während eines „Schnuppertages“ können sich die Bewerber einen persönlichen Eindruck von der zukünftigen Einsatzstelle machen und herausfinden, ob die Chemie stimmt. Weitere Informationen erhalten Interessierte aus Mecklenburg unter Tel. (0385) 50 06 141 in der Geschäftsstelle Schwerin und Interessierte aus Vorpommern unter Tel. (03834) 88 99 22 in der Geschäftsstelle Greifswald oder auf der Internetseite www.diakonie-mv.de

Bewerbungen sind per E-Mail zu richten an freiwilligendienstediakonie-mv.de oder per Post an: Diakonisches Werk Mecklenburg-Vorpommern, Freiwilligendienste, Körnerstraße 7, 19055 Schwerin (für Mecklenburg) bzw. Grimmer Str. 11 – 14. 17489 Greifswald (für Vorpommern).

Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. bietet seit 1991 das Freiwillige Soziale Jahr innerhalb der Mitgliedseinrichtungen in Mecklenburg-Vorpommern an. Über 2.500 Freiwillige hat der Landesverband der Diakonie seither begleitet. Seit 2011 ist freiwilliges Engagement in allen Altersgruppen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes möglich.

kl 02.09.2018

Der neue Freiwilligenjahrgang 2018/19
Fürbitten wurden gehalten von (v.l.n.r.) Katrin Mirgeler (Fachbereichsleiterin Freiwilligendienste der Diakonie M-V), Peggy Voß (Referentin Freiwilligendienste der Diakonie M-V), Michel Wiechmann (FSJler), Paul Philipps (Landespastor der Diakonie M-V).
Fotos: Katrin Luther
nach oben