Caritas und Diakonie verantworten gemeinsam den Ökumenischen Hospizdienst in Wismar

06.07.2015 | Wismar/Schwerin. Am Montag, 6. Juli 2015 geht der "Ökumenische Hospizdienst Schwerin-Wismar" unter veränderten Vorzeichen neu an den Start. Vertreter von Caritas und Diakonie unterzeichnen um 15:30 Uhr den Kooperationsvertrag im Café des "Schwarzen Klosters" (Mecklenburger Straße 38, Wismar).

Auch bisher war der ambulante Hospizdienst in Trägerschaft der Caritas Mecklenburg e.V. in Wismar und im Landkreis Nordwestmecklenburg mit ca. 30 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern im Einsatz und eine bekannte Institution. "Es ist schon seit längerem gute Tradition, dass die evangelische und katholische Kirche die Hospizarbeit gemeinsam in Wismar gestalten", sagt Henrike Regenstein, Vorstand im Diakonischen Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. Auch Caritas-Kreisgeschäftsführer Rudolf Hubert ist sehr zufrieden: "Für die schwerstkranken und sterbenden Menschen in Wismar und im Landkreis Nordwestmecklenburg ist die heute besiegelte Zusammenarbeit eine gute Nachricht, da hiermit eine noch tragfähigere Struktur für ihre Begleitung geschaffen werden kann."

Propst Dr. Karl-Matthias Siegert dankt allen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden für ihr Engagement und wünscht im Namen der Kooperationspartner viel Kraft, gutes Gelingen und Gottes Segen für ihre Arbeit. "Den Kirchen ist es ein wichtiges Anliegen, dass die Menschen am Ende ihres Lebens begleitet sind und auch in traurigen und schwierigen Zeiten spüren, dass sie umfangen sind von der Liebe Gottes."

Die Ehrenamtlichen des Hospizdienstes sind rund um die Uhr tätig. Ein solch hohes bürgerschaftliches Engagement ist nicht selbstverständlich und verdient höchste Anerkennung und Dank. Das machten Landrätin Kerstin Weiss und Senator Michael Berkhahn in ihren Grußworten deutlich.

Die Arbeit der Ehrenamtlichen wird von einer für die Arbeit im Hospiz- und Palliativ-Care-Bereich ausgebildeten Mitarbeiterin koordiniert. In Wismar wird nun Frau Gerda Voss im Büro in der Mecklenburger Straße 38 dienstags von 10:00 bis 14:00 Uhr und nach Absprache (Telefon 03841- 2240450) für die Betroffenen und ihre Angehörigen da sein, die eine Begleitung durch den Hospizdienst suchen.

ch 06.07.2015

 




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