Beratungen und Dienste der Diakonie MV sind weiterhin telefonisch und elektronisch erreichbar

31.03.2020 | Schwerin. Die Beratungsstellen der Diakonie Mecklenburg-Vorpommern sind für alle Menschen weiterhin telefonisch und elektronisch erreichbar, auch wenn die Beratungsstellen aktuell für den Publikumsverkehr geschlossen sind. „Die Sorgen der Menschen verschwinden schließlich nicht mit der Corona-Krise,“ betont Landespastor für Diakonie Paul Philipps. Derzeit stellen sich die Menschen vielmehr zusätzliche Fragen: Wie mit existentiellen Nöten umgehen, wenn der Betrieb geschlossen oder jemand beruflich besonders gefordert ist (z. B. in der Pflege)? Was tun, wenn die Unzufriedenheit mit der Situation steigt oder Streit zu eskalieren droht? Wie mit den eigenen Ängsten oder zunehmender Einsamkeit umgehen? Und wie bloß als Familie die zusätzliche Belastung von Kinderbetreuung und Schulaufgaben stemmen?

Um es vor allem Menschen leichter zu machen, die bislang zu keiner diakonischen Beratungsstelle Kontakt hatten, hat die Diakonie Mecklenburg-Vorpommern zentrale Anlaufstellen geschaffen. „Hier nehmen wir uns der Fragen der Menschen an und helfen ihnen, bei Bedarf spezialisierte Dienste in Anspruch zu nehmen,“ erläutert Philipps.

Die Angebote der Beratungsdienste sind für alle Menschen im Land kostenfrei. Sie können telefonische Beratungsgespräche vereinbaren, teilweise auch per gesicherter E-Mail oder Video.

Unsere professionellen Beraterinnen und Berater stehen allen Menschen zur Seite, die Hilfe brauchen. Diese können dazu unabhängig vom Wohnort in sämtlichen der folgenden Beratungszentren anrufen:

Bad Doberan  (0 3 82 03) 6 31 24
Bützow (0 3 84 61) 59 93 37 (neue Telefonnummer)
Greifswald (0 38 34) 89 76 22
Ludwigslust (0 38 74) 2 10 65
Neustrelitz (03 981) 2 39 91 40
Parchim (0 38 71) 42 07 17
Röbel  (03 99 31) 5 53 41
Rostock (03 81) 2 77 57 
Rostock  (03 81) 71 30 08
Schwerin (0 3 85) 5 50 75 00
Stralsund (0 38 31) 38 49 01
Wismar (0 38 41) 39 42 38 20

 

Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. (Landesverband) ist mit über 15.500 hauptamtlichen und über 2.200 ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen in rund 1.000 gemeinnützigen Einrichtungen und Diensten einer der größten Wohlfahrtsverbände in Mecklenburg-Vorpommern. Das Betätigungsfeld reicht u. a. von der Kinder- und Jugendhilfe, der Familien- und Altenhilfe über vielfältige Beratungs- und Behandlungsangebote, der Gefährdetenhilfe und Behindertenhilfe bis hin zu den Freiwilligendiensten und der Aus-, Fort- und Weiterbildung. Das Diakonische Werk Mecklenburg-Vorpommern e. V. ist ein rechtlich selbstständiges Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche).

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