25-jähriges Gründungsjubiläum der Diakonie Güstrow

10.12.2015 | Güstrow. Das 25-jährige Gründungsjubiläum feiert die Diakonie Güstrow. Am 10. Dezember 1990 wurde der Diakonieverein Güstrow gegründet. "Die Diakonie hat damals dabei nicht bei null angefangen. Schon zu DDR Zeiten gab es ein kreisdiakonisches Amt, das sich als Zweigstelle des Diakonischen Werkes - Innere Mission und Hilfswerk - der Evangelischen Kirche um die sozialen Belange der Menschen kümmerte" erinnert Diakoniepastor Martin Scriba.

Zu dieser Arbeit zählten vor allem zwei "Feierabendhäuser" und zwei Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Das waren die Einrichtungen, mit denen 1990 der neu gegründete Diakonieverein im damaligen Kirchenkreis Güstrow an den Start ging. "Nach Wegfall der staatlichen Bevormundungen und Repressalien konnte sich die Diakonie dann schnell entfalten und gestaltete die Wohlfahrt mit", so Landespastor Martin Scriba. An der Seite der Kirchengemeinden übernahm sie die urchristliche Aufgabe, sich um die sozialen Nöte und Belange der Menschen zu kümmern.

Heute zeigt sich die Diakonie Güstrow als sozialer Dienstleister, der mit rund 50 Einrichtungen und ambulanten Angeboten sowie über 900 Mitarbeitenden ein sehr ausdifferenziertes Angebot in Güstrow und den angrenzenden Landkreisen vorhält. Möglich wurde dieser Aufbau auch dank der guten Zusammenarbeit mit dem Land, den Landkreisen und der Stadt Güstrow. "Auch in Zukunft wünschen wir uns die verlässliche Fortführung dieser Partnerschaften bei der bedarfsgerechten Weiterentwicklung der sozialen Hilfsangebote. Alle Beteiligten mögen mit Fingerspitzengefühl und Weitherzigkeit für ein qualitativ gut ausgebautes soziales Netz einstehen", betont Martin Scriba in seinem Grußwort zum Jubiläum.

Sein Dank gilt aber auch allen Mitarbeitenden der Diakonie Güstrow für ihren unermüdlichen Einsatz und Dienst am Nächsten. Zugleich erinnert er an das Pauluswort, das für das Jahr 2015 die Richtung weist: "Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob". "Dieser Satz markiert eine Kultur des miteinander Umgehens, in der wir uns nicht voneinander abgrenzen, sondern aufeinander zugehen. Mögen auch in Zukunft die Menschen, an die wir gewiesen sind, uns dies abspüren", wünscht Diakoniepastor bei der Jubiläumsfeier.

ch 10.12.2015

 

 

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