25./26.02.2021 | 13. Tagung des Norddeutschen Netzwerkes Friedenspädagogik "Zusammen. Gerecht. Handeln."

Intersektionalität beleuchten – Friedensbildung weiter denken

Zeit: 25. bis 26. Februar 2021
Ort: online

Anmeldung (bis 14. Februar ) unter: tagung(at)netzwerk-friedenspaedagogik.de

Kostenfreie Veranstaltung

Das Norddeutsche Netzwerk Friedenspädagogik (NNF) lädt zur 13. Fachtagung am 25. und 26. Februar 2021 ein.

Ihre Institution möchte sich dem Thema „Intersektionalität“ annähern oder ist intersektional bereits gut aufgestellt? Ihre Institution möchte sich stärker zu den Themen „Intersektionalität und Friedensbildung“ vernetzen?

Dann freuen wir uns, wenn Sie an unserer Jahrestagung teilnehmen und Ihre Perspektiven einbringen und Neues erfahren möchten. In den vergangenen Jahren waren mehr als 100 Teilnehmende bei den Jahrestagungen dabei und haben Fachvorträge diskutiert, sich in thematisch-praktischen Workshops engagiert und die Gelegenheit zur Vernetzung genutzt.

2021 planen wir aufgrund der aktuellen Situation eine kleinere Tagung in einem digital angepassten Online-Tagungsformat mit etwa 50 Personen.

Wir möchten das Netzwerk mit langjährigen und neuen Kooperationspartner*innen aus den fünf norddeutschen Bundesländern stärken und ausbauen und das Thema Intersektionalität als verbindende Herausforderung für Handelnde in der Friedenspädagogik greifbar machen. Dabei wollen wir uns dem Thema Intersektionalität widmen. Wir freuen uns auf den Vortrag von Dunia Khalil, Anti-Rassismus-Trainerin und Beraterin. Zudem sind Workshops zur strukturellen, thematischen und persönlichen Reflexion geplant.

Intersektionalität denkt verschiedene Diskriminierungsformen zusammen, zum Beispiel Sexismus und Rassismus, Gender und Armut. Das NNF sieht dieses Thema als zentralen Aspekt einer ganzheitlichen, modernen Friedenspädagogik und als Basis für solidarisches Handeln. Während der Tagung werden wir die bestehenden Strukturen des NNF anschauen und diskutieren, wie friedenspädagogische Praxis auf allen Ebenen intersektional weiter entwickelt werden kann.

Das NNF ist ein Zusammenschluss von freien und institutionellen Trägern für die Bundesländer Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Bremen und Niedersachsen. Wir verstehen uns als Forschungs- und Fortbildungs-Plattform für Lehrer_innen aller Schulformen und Mitarbeiter_innen in der Kinder- und Jugendarbeit und der Erwachsenenbildung, für Student_innen und Wissenschaftler_innen im Bereich Erziehungs-, Politik- und Sozialwissenschaft sowie der Friedens- und Konfliktforschung.
Mehr über das Netzwerk finden Sie unter www.netzwerk-friedenspädagogik.de.

Pressemeldungen

Gesetzentwurf gefährdet Existenz der von Corona betroffenen Pflegeheime


Berlin | 11. Februar 2021. Der Bundestag befasst sich am morgigen Freitag (12. 2.2021) erstmals mit der Verlängerung der Sonderregelungen wegen der epidemischen Lage (EpiLage-Fortgeltungsgesetz) und dem Sozialdienstleistereinsatzgesetz (SodEG). Von beiden Gesetzen sind Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege existenziell betroffen. Dazu erklärt der Präsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), Ulrich Lilie: „Die Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege sind dringend auf die weitere Unterstützung der staatlichen Rettungsschirme angewiesen. Durch die jetzt geplanten Neuregelungen im ‘EpiLage-Fortgeltungsgesetz’ würde die Finanzierung vieler Pflegeheime gefährdet, weil Mindereinnahmen nur noch aufgrund von behördlichen Anordnungen oder landesrechtlichen Verordnungen geltend gemacht werden könnten. Damit stellt der Gesetzentwurf in der jetzigen Form die Existenz der am härtesten durch Corona-Ausbrüche getroffenen Pflegeheime infrage.  Schutzschirme für Pflege und Sozialeinrichtungen bis Ende 2021 verlängern [mehr]

Unterschriftensammlung - Zivilgesellschaftliches Bündnis kritisiert Coronahilfen für arme Menschen


Berlin | 9. Februar 2021. Ein Bündnis von 41 Gewerkschaften und Verbänden bewertet den von der Großen Koalition in Aussicht gestellten Einmalzuschlag in Höhe von 150 Euro für arme Menschen als "Tropfen auf den heißen Stein". Die Organisationen starten heute eine breite Unterschriftensammlung, um den Druck auf die Bundesregierung zu erhöhen, endlich armutspolitisch wirksame Soforthilfen auf den Weg zu bringen.  [mehr]

Breite Allianz fordert Anhebung der Harzt-IV-Regelsätze und weitere Corona-Soforthilfen


Berlin | 25. Januar 2021. Spitzenvertreter*innen von 36 bundesweiten Gewerkschaften und Verbänden fordern in einem gemeinsamen Aufruf die zügige Anhebung der Regelsätze in Hartz IV und Altersgrundsicherung auf mindestens 600 Euro sowie sofortige zusätzliche Corona-Hilfen für arme Menschen. Das Spektrum der Unterzeichnenden des Aufrufs "Soforthilfen für die Armen - jetzt!!" reicht von Gewerkschaften, Sozial- und Wohlfahrtsverbänden, über Kultur, Wohnen, Umwelt bis zu Selbsthilfe und Gesundheit. Eine derart breite zivilgesellschaftliche Allianz für eine bedarfsgerechte, armutsfeste Anpassung der Regelsätze auf ein konkretes Niveau gab es noch nie. Die bisherige politische Unterlassung, arme Menschen durch eine auskömmliche Grundsicherung und effektive Corona-Hilfen zu entlasten, komme einem "armutspolitischen Offenbarungseid" gleich, so die Kritik. [mehr]

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